Sportbootführerschein

Haben Sie immer schon mal davon geträumt, den Bootsführerschein zu machen und vieleicht sogar ein eigenes Boot zu besitzen? Wir bieten an, den Sportbootführerschein Binnen oder See (Motor) kostengünstig und mit profunder Ausbildung zu erwerben.

Aktuell: Interessierte können jederzeit in laufende Kurse einsteigen.

Interessierte schauen auf den Seiten von Christof Furch nach: www.furchi.net

Oder direkter Kontkat:

01525-98-2222-0

Hier einige Infos zu den Sportbootführerscheinen:

Sportbootführerschein Binnen und See (Motor): Mit dem SBF Binnen darf man Boote/Yachten bis unter  20m (Rhein: 15m)) Länge und beliebiger Motorisierung auf allen Binnenwasserstraßen bewegen („führen“). Der SBF See hat keine Längenbeschränkung und ist in Deutschland vorgeschrieben für Seewasserstraßen (z.B. Nord-/Ostseeküste, Elbe ab Hamburg,…). Was aber noch wichtiger/interessanter ist: Wenn man im Urlaub an der Küste (z.B. Mittelmeer) mal ein größeres Motorboot chartern will, wird der SBF See immer öfter von den Vermietern/Vercharterern verlangt.

Revier: Wir leben in einer Region, die nur von Flüssen geprägt ist und viele Bootsfahrer von außerhalb anzieht. Unsere Region ist eines der schönsten Wassersportreviere und ein echter „Hot-Spot“. Da es jedoch auch viel gewerbliche Schifffahrt gibt, benötigt man bei uns einen Sportbootführerschein, um Boote mit mehr als 15 PS (Rhein: 5 PS) bewegen zu dürfen. Für die Lahn gilt nach wie vor die Sonderregel, wonach Boote mit mehr als 3,7 kw mit einem „Charterschein“ nach Einweisung gefahren werden dürfen. Allerdings empfehlen jedem, der den Wasser-/Motorbootsport intensiver intensiver betreiben will, einen Sportbootführerschein zu erwerben, damit er nicht für sich und andere zur Gefahr wird.

Ausbildung: Die Ausbildung gliedert sich in Theorie und Praxis. Theorie findet abends statt, Praxis an Wochenenden und ebenfalls abends in der Woche. Es besteht auch die Möglichkeit, die Ausbildung “komprimiert” an zwei Wochenenden zu absolvieren. Wichtig ist mir, dass Ihr Spaß habt und genug Praxis sammelt, um nicht nur einen „Schein“ zu erwerben, sondern auch ein Boot sicher (!) führen zu können.

Inhalte: Die Ausbildung und die Prüfung gliedern sich in einen theoretischen und einen praktischen Teil. An den Theorie-Abenden gibt es in der Regel auch Einiges über Wasserstraßen, Hintergründe und „Schtorries“ zu hören/sehen. Die Ausbildung erfolgt nach den Richtlinien und Fragenkatalogen, die seit Mai 2012 gelten und zuletzt 2017 aktualisiert wurden.

Die Theoretische Prüfung umfasst knapp 300 Fragen aus den Bereichen Schifffahrtsrecht, Seemannschaft, Wetterkunde und Motorenkunde. Beim SBF See sind zusätzlich noch Navigationsaufgaben (Seekarte) zu lösen. Die Fragen gliedern sich in einen allgemeinen Teil, der für SBF See und Binnen identisch ist. Für den SBF See und den SBF Binnen gibt es darüber hinaus noch jeweils einen spezifischen Fragenkatalog.

Die Praktische Prüfung umfasst:

  • Boje über Bord (Mensch-über-Bord-Manöver)
  • Fahren auf Kurs, nach Schifffahrtszeichen (SBF Binnen) oder nach Kompass (SBF See) vorwärts/rückwärts
  • Schallzeichen Kursänderung nach „Steuerbord“, „Backbord“ sowie „Maschine geht rückwärts“ geben (nur Binnen)
  • An-und Ablegen
  • Wenden auf engstem Raum
  • Peilen (nur SBF See)
  • Anlegen einer Rettungsweste bzw. Lifebelt (nur SBF See)
  • Knoten: Palstek, Belegen einer Klampe (Was zum Teufel ist eine „Klampe“?), Achtknoten, Kreuzknoten, einfacher und doppelter Schotstek, halber Schlag, Rundtörn, eineinhalb Rundtörn mit zwei halben Schlägen, Slipstek, Webeleinstek, Stoppersteg, Slipsteg

Keine Panik: Das alles liest sich heftiger, als es tatsächlich ist, die Knoten werden wir ausgiebig üben.

Kosten: Der Kurs sowie die Ausbildungsstunden sind kostenlos. Zu Beginn des Kurses wird abhängig von der Teilnehmerzahl ein Unkostenbeitrag für Material, Motorinspektion, Leinen, Skripte und andere Auslagen festgesetzt und erhoben. Dieser beträgt in der Regel zwischen 200,00 und 250,00 EUR. Die Prüfungsgebühren, die an den Prüfungsausschuss  zu entrichten sind, kommen hinzu und betragen zwischen 100,00 und 135,00 EU, je nach abgelegter Prüfung.